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„Be an echo – not a voice.“

Ein Satz, der mir seit letzter Woche nicht mehr aus dem Kopf geht. Ein Echo sein wie das widerhallende Rufen in den Bergen – aber wovon, wenn ich nicht selbst die Stimme bin, die sich erhebt? Und woher kommt dann die Stimme?

Gute Fragen, die mich ebenfalls ziemlich beschäftigt haben. Allein von der akustischen Seite aus betrachtet. Denn Metaphern sind an sich ziemlich cool, aber kommen doch an ihre Grenzen.

Also einmal von vorne. Was ist der Kerngedanke, den Gott mir aufs Herz gelegt hat?

Ich glaube, es ist der, dass wir Christen manchmal selbst nicht wissen, wer wir sind und vor allem, wer unser Schöpfer ist – nämlich ein gerechter und gnädiger Gott, der zu uns spricht.

Und diese Worte dürfen wir weitergeben. Wie ein Berg, der das Rufen als Echo kilometerweit weiter trägt.

Wir sollen nicht selbst die Stimme sein, sondern Gottes Stimme weitergeben, weil wir uns hier auf Erden nicht selbst ein Werk errichten sollen.

Wenn wir nur darauf bedacht sind, unsere Stimme als Echo widerhallen zu hören, bauen wir an unserem eigenen Haus, aber nicht am Haus des Herrn. Und Gott ist sehr klar in seinem Wort – unsere eigenen Häuser wird er wegpusten:

„‚Geht ins Gebirge und schafft Holz herbei und baut den Tempel wieder auf! Daran werde ich mich freuen und damit ehrt ihr mich! Ihr habt viel erhofft und wenig erreicht, und was ihr heimbrachtet, blies ich euch aus der Hand. Und weshalb das alles?’, sagt Jahwe, der allmächtige Gott. ‘Weil mein Haus in Trümmern liegt und jeder von euch nur für sein eigenes Haus rennt.‘“ (Haggai 1,9)

Also lasst uns demütig werden und uns darauf besinnen, was unsere Identität und unser eigentlicher Dienst ist. Lasst uns ein Echo Gottes sein!

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