Beiträge

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Am Dienstag ist ein geliebtes Mitglied meiner Familie gestorben. Und ich bin immer noch sprachlos. Finde keine Worte dafür. Weiß nicht, was ich denken soll. Mein Kopf ist einfach leer.

Trauer – ein Gefühl, das ich nicht so richtig einzuordnen weiß. Ich weiß, ich kann nicht so weitermachen wie bisher. Aber irgendwie geht einfach alles so weiter wie bisher. Ich gehe zur Arbeit, putze meine Wohnung, kaufe ein, koche, schlafe. Als sei nichts gewesen. Die Uhr der Welt läuft weiter, während in mir alles still zu stehen scheint.

Ich habe all die Tage darauf gewartet, dass die Trauer – der tränenreiche Ausbruch – sich so richtig zeigt. Aber es kam nichts. Nur mal ein, vielleicht zwei Tränen. Seit Dienstag. Es war, als ob mein Herz noch nicht so richtig begriffen hat, was mein Kopf schon seit Dienstag weiß.

Doch gestern dann flossen die Tränen – wie in Bächen, deren Quellen nicht versiegen wollen. Die Erkenntnis, der Schlag ins Gesicht, der Schock.

Die geliebte Person ist tot. Sie kommt weder wieder, noch weiß ich, wohin sie gegangen ist.

Als Christ zu leben, bedeutet, sich auch unbequemen Wahrheiten stellen zu müssen: Wer nicht an Gott glaubt, kommt nicht in den Himmel. Das hat nichts mit unseren Taten zu tun (s. Lukas 23,42–43). Es hat etwas mit unserem Herzen zu tun – ob wir von Herzen an Jesus glauben. Ob die Person geglaubt hat? Ich weiß es nicht.

„Jesus weinte.“ (Johannes 11,35)

Der kürzeste aller Bibelverse – und für mich derzeit der tröstlichste. Denn der Tod war nie Gottes Plan – ganz im Gegenteil. Der Tod kam mit der Sünde in die Welt. Es schmerzt Gott, zu sehen, wie seine Kinder ohne ihn leben und noch viel mehr, wie sie ihre Ewigkeit ohne ihn verbringen müssen.

Gott weint mit mir. Gott fühlt mit mir. Gott weiß, wie es mir geht. Gott ist da und tröstet mich. Hält mich. Lässt mich Hoffnung schöpfen.

Danke, Gott.

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen! ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Jesus, ich habe keine Lust mehr. Keine Lust mehr, enttäuscht zu werden, keine Lust mehr zu enttäuschen. Ich will nicht mehr sündigen – keine Fehler mehr machen. Ich habe keine Lust mehr auf die Scham. Keine Lust darauf, mich immer selbst reflektieren zu müssen oder von anderen hinterfragt und angeklagt zu werden. Ich will nicht mehr. Ich will eigentlich gar nichts mehr machen. Eigentlich will ich mich gerade einfach nur in mein Bett werfen und warten, bis du wiederkommst. Bis all das, was mir unangenehm ist, vorbei ist. Mit niemandem reden. Mich einfach nur verkriechen.

Wo ich sonst Luftsprünge mache aus Freude, um zu jubeln und zu klatschen, zu tanzen und zu lachen, mache ich sie heute, um verzweifelt in die Luft zu schlagen – doch letztendlich nur, um zu merken, dass das gar vergebens und ein Haschen nach Wind ist.

Herr, ich bekenne, ich möchte es gerne allen Menschen recht machen. Ich möchte ihren Bedürfnissen begegnen können, um dich zu ehren, aber gleichzeitig auch, weil ich das Urteil der Menschen fürchte, wenn ich versage.

Doch du zeigst mir: Das kann ich nicht – das kann niemand. Ich enttäusche und ich werde enttäuscht.

Nur dich, nein, dich kann niemand enttäuschen. Dafür müsste man dich täuschen können. Das kann aber niemand, denn du sagst in Offenbarung 2,23:

„[…] und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht […].“

Und so kennst du auch alle meine innersten Wünsche und Motive – sogar besser als ich mich selbst kenne. Und du nimmst mich dennoch an. Du liebst mich dennoch. Darum will ich mit Lobpreis antworten statt mit Klagen, will singen statt zu weinen:

„Und ich danke dir, dass du mich kennst und trotzdem liebst.“ (Albert Frey)

Denn ich weiß, dass mir alles zum Besten dient – meine Sehnsucht nach Erlösung von all dem Schmerz erinnert mich daran, dass ich dich brauche. Mehr als alles andere.

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen! ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

Ich hatte heute wieder eine traurige Selbsterkenntnis – mein Herz zum Lob über Gott zu stimmen, hat weniger mit dem tatsächlichen Lob oder fröhlichem Tanzen und Singen zu tun, als mit meiner eigenen Anbetungshaltung.

Die Frage ist nämlich: Wen bete ich tatsächlich an?

Ich musste heute feststellen: nicht Gott. Zumindest nicht zu 100 %. Ich habe Götzen in meinem Leben, die mehr Raum bekommen haben, als ihnen zusteht. Diese Götzen verstecken sich in so vielen Lebensbereichen, dass es mich traurig gemacht und schockiert hat. Ob nun der Wunsch nach Beziehung, Partnerschaft oder Sexualität – all diese Bereiche sind wieder mal zu Götzen geworden. Deswegen läuft gerade in meinem Herzen auch so einiges aus dem Ruder.

Sündige Verhaltensweisen, Unzufriedenheit und Ungeduld haben sich eingeschlichen, ohne dass ich ihr Gefahrenpotenzial rechtzeitig erkannt habe.

Mein Herz hat Götzen angebetet.

Deswegen möchte ich Buße tun und mein Herz neu zum Loblied anstimmen – zur wahren Anbetung Gottes. Die Anbetung, die mich nicht nur zum fröhlichen Tanzen und Singen bringt, sondern die mein Herz zur Heiligung führt.

(Wo) hast du in deinem Herzen Götzen?

 

„Komm, du Quelle allen Segens, füll mein Herz mit deinem Preis!
Du schenkst Ströme voller Gnade, immer neu und allezeit.
Lehr mich immer, dich zu loben, lass mich deine Liebe seh’n.
Als die Quelle der Erlösung wird sie niemals mir vergehen.

Du bleibst gnädig, mein Erretter, auch wenn ich so oft versag.
Lenk mein Herz, o Herr, das bitt’ ich, hin zu dir an jedem Tag.
Wenn ich wanke, wenn ich schwach bin, bist du stets für mich bereit.
Gibst das Siegel deines Geistes mir für Zeit und Ewigkeit.“

(Robert Robinson)

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen! ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Mein Wochenende war offen gesagt ziemlich herausfordernd – eine andere Perspektive einzunehmen, gleicht manchmal eben doch mehr einem Kopfstand.

Die Frage nach der Perspektive lautet im Grunde: Was genau hängt von meiner Perspektive ab? Ich glaube, da geht es zum einen um meine Wertschätzung einer anderen Person, meine Meinung über ihre Taten und meine Haltung zu ihren Aussagen. Natürlich ist auch die andere Person von Gott dazu aufgefordert, das Richtige zu tun. Aber in erster Linie arbeitet Gott immer an meinem eigenen Herzen – wie ich auf die Umstände reagiere, mit denen Gott mich durch andere Menschen konfrontiert.

In einer Serie, die ich am Wochenende gesehen habe, ist mir das nochmal klar geworden. Ich ziehe oft vorschnelle Schlüsse, verurteile andere Menschen für ihre Taten und Aussagen, aber bin dabei kein Deut besser, weil ich lieblos bin. Weil ich sie aus meinen Augen betrachte und nicht aus den liebenden Augen Gottes, des Vaters.

Ja, Menschen versündigen sich aneinander, Menschen vertreten teils ungewöhnliche Meinungen, Menschen diskutieren über zweitrangige Themen und hauen sich dabei das ein oder andere Mal die Köpfe ein. Letzten Endes bleibt aber die Aufforderung Gottes an uns: Liebt einander. Denn daran wird die Welt uns erkennen.

Auch wenn dafür manchmal ein Kopfstand nötig ist, um die andere Person und ihre Motive, ihren Background, ihre Handlungen und Aussagen zu verstehen. Aber diese Kosten sollten es uns wert sein.

Denn der Lohn im Himmel ist kostbarer als jeder weltliche Gewinn.

Füreinander statt Gegeneinander. Liebe statt Verurteilung. Verständnis statt Wut. Ermutigung statt Angriff. ♥

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen! ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, ein Gebet über Sünde zu schreiben. Ich weiß, ein großes Thema. So habe ich mich an den Text gesetzt und geschrieben, überlegt und gelesen. Immer mehr Erkenntnis und auch Unsicherheit stieg in mir auf. „Kann ich das so schreiben?“, „Stimmt das überhaupt?“, „Würde Jesus das gefallen, was ich hier schreibe?“ waren die Fragen die immer wieder in mir hochkamen.

Nach nicht allzu langer Zeit merkte ich, dass es irgendwie schwerer war, als ich es mir vorgestellt hatte. Weil Sünde ein schwieriges Thema ist? Auf jeden Fall! Aber vor allem, weil ich etwas ziemlich falsch in meiner Herangehensweise gemacht habe. Ich wollte den Post schreiben, habe aber verdrängt, dass ich Gott in meinem Herzen nicht genug Freiraum gegeben habe, damit er zu mir spricht. Ich hatte Gott noch gar nicht um Hilfe gebeten und war irgendwo auch nicht ganz im Reinen mit ihm. Aber wozu mache ich das dann? Gott ist doch derjenige, der durch mich spricht!

Wie soll ich das aufschreiben, was er mir aufs Herz legt, wenn ich den restlichen Tag zu stur bin, zu ihm zu kommen? Wenn ich ihm gar nicht zuhöre? Ich brauche ihn. Und um für ihn zu schreiben, muss ich auch bereit sein, ihm zuzuhören.

Heute will ich dich ermutigen, die Dinge, die dich im Alltag von Jesus fern halten, aus dem Weg zu räumen. Leg dein Handy für mehrere Stunden weg, sag deinen Freunden für den Abend ab oder lass die Arbeit für ein paar Stunden liegen, damit du dich wieder auf den konzentrieren kannst, der deinem Leben Sinn gibt!

Denn ohne ihn kommt kein freundlichter-Post zustande. Ohne ihn komme ich nicht klar und – ob du es glauben willst oder nicht – auf Dauer kommst du auch nicht ohne ihn klar. Deshalb:

„Räum’ die Bühne frei für den, der es wert ist!“
~ aus „Clear the Stage“ von Jimmy Needham

Das, was ich jetzt ganz praktisch mache, ist beten. Ich bete zu Gott, dass er mir hilft, ihn immer neu in meinen Fokus zu setzen, und dass er durch mich spricht. Ich danke ihm, dass er mir immer wieder zeigt, wie aufgeschmissen ich doch ohne ihn bin.

Eure Mia 😇

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

„Wir sind ja mit Gott durch den Tod seines Sohnes versöhnt worden, als wir noch seine Feinde waren.“ (Römer 5,10a)

♥ OSTERN | Teil 1 | Karfreitag

Ich glaube, Ostern ist dieses Jahr etwas ganz besonderes. Für die einen mag es besonders traurig sein – abgeschottet und in Quarantäne. Für die anderen ist es hingegen besonders eindrucksvoll – wir können Ostern zwar nicht gemeinsam in den Kirchen feiern, aber dafür ist die Bedeutung des Festes so stark wie nie.

Ostern ist das Fest für Sünder. Weil Gott FÜR Sünder starb. Und dass wir Sünder sind, wird vielen Menschen dieser Tage bewusst. Noch gestern hat ein Freund aus meiner Jugend berichtet, dass im Radio der Vers aus Römer 2,12 zitiert wurde:

„Wenn die, die das Gesetz Gottes nicht kennen, sündigen, werden sie wegen ihrer Sünde verloren gehen, ohne dass das Gesetz dabei eine Rolle spielt. Und wenn die sündigen, die das Gesetz Gottes kennen, werden sie aufgrund dieses Gesetzes verurteilt werden.“

In Römer 3,11 steht sogar, dass KEINER gerecht ist. Wir alle sind Sünder. Und „gute Taten“ bringen uns keine Versöhnung oder gar in den Himmel, so sehr wir es uns auch wünschen.

Aber: Wir haben einen liebenden Gott. Einen gnädigen Gott. Ja, vielleicht sogar einen komplett verrückten und unverständlichen Gott. Denn Jesus starb für uns am Kreuz – an Karfreitag – als wir noch SÜNDER waren. Da war nichts liebenswertes an uns. Nichts, das Gnade verdient hätte. Im Gegenteil: Wir waren Feinde Gottes, weil wir gegen seinen Willen gehandelt haben.

„Gott hingegen beweist uns seine Liebe dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.“ (Römer 5,8)

Welch eine Liebe!

Bist du schon versöhnt mit Gott? Hast du erkannt, 1. dass Jesus dich liebt, 2. dass du Sünder bist, 3. dass du Buße tun musst und 4. dass du mit Jesus leben willst? Dann bete zu Gott und er schenkt dir seine Versöhnung! ♥

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Ich glaube, heute ist es mal an der Zeit, ehrlich zu werden. Denn ich bin davon überzeugt, dass es gut ist, wenn wir voreinander Schwächen eingestehen, um einander zu ermutigen.

Wie sollte es anders sein – es geht um Männer. In den letzten Tagen und Wochen habe ich gemerkt, wie trügerisch und falsch mein Herz ist und wie unbeständig meine Gefühle sind. War ich in dem einen Moment ganz hin und weg von Mann A, so bin ich im nächsten Moment ganz begeistert von Mann B gewesen. Treffe ich Männer, rattert in mir oft direkt meine Checkliste und stuft die Person vor mir als „potenziellen Partner“ ein oder eben nicht.

Und wisst ihr was? Ich ekel mich selbst an. Ich plädiere auf der einen Seite dafür, Frauen nicht zu objektifizieren, aber tue auf der anderen Seite genau das gleiche mit meinen Brüdern in Christus.

„Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen?“ (Jeremia 17,9)

In meinem Hauskreis-Buch „Von Frau zu Frau“ von Nicole Vollkommer aus dem @rigatio-Verlag habe ich ein Zitat gelesen, das mich von dieser Sünde überführt hat:

„Ich frage Gott immer wieder: ‚Was hast DU auf dem Herzen?‘, statt ihm die Ohren mit dem zu füllen, was ich auf dem Herzen habe.“

Der Moment, in dem ich ehrlich vor Gott komme und danach frage, was er auf dem Herzen hat, statt nur nach meinem Willen zu suchen, ist der Moment, in dem Buße über meine falschen Herzenswünsche möglich ist. Das ist der Moment, in dem Gott mir seine Wünsche in mein Herz pflanzen und mich erneuern kann.

„Er gebe dir, was dein Herz begehrt, und lasse alle deine Vorhaben gelingen!“ (Psalm 20,5)

Lasst uns heute gemeinsam dafür beten, dass unsere Herzen mit Gottes Herzen im Einklang schlagen. ♥ Und lasst uns Männer nicht nur wie potenzielle Partner behandeln, sondern wie das, was sie sind: wertvolle Brüder in Christus.

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Kennst du das Gefühl, dass Gott sich auf der anderen Seite des Planeten befindet? Du fühlst dich, als ob Gott dich anschweige oder nicht mehr da sei.

In solchen Zeiten musste ich oft feststellen, dass sich zwischen mir und Gott die Sünde aufgetürmt hat. Eine gute Freundin sagte mal: „Gott ist nie weit weg. Wenn du ihn nicht sehen kannst, musst du dich einfach zu ihm umdrehen.“

Oft schleichen sich Sünden in unser Glaubensleben, die wir nicht Gott abgeben wollen.

Vielleicht ist es bei euch ähnlich (wenn ja, könnt ihr mir das gerne in die Kommentare als Ermutigung für andere schreiben 🙏): Manchmal ist man beladen mit Sorgen oder Wünschen, die sich nicht erfüllen. Wenn man diese negativen Dinge zu seinem Fokus macht und immer mehr darüber nachdenkt, dann dreht man sich von Gott weg und zu seiner Sünde hin.

Als ich 15 Jahre alt war, habe ich Gott viele Monate lang „weggeschoben“. Ich war nicht bereit, zu Gott zu kommen. Irgendwann verwandelte sich der Gedanke, dass man nicht zu Gott kommen möchte, dazu, dass man denkt, Gott sei weg. Vor lauter Tränen und Sünde sah ich Gott nicht mehr. Ich fühlte mich alleine und von Gott verlassen.

Das einzige, was ich hätte tun müssen, wäre gewesen, mich von meiner Sünde und Sorge ab- und Gott wieder zuzuwenden. Buße wäre die Lösung gewesen. Gott stand die ganze Zeit hinter mir – geduldig und treu. Trotz seiner großen Macht verließ er mich nicht und wartete, bis ich einsah, was ich tat.

Irgendwann machte ich eine 180°-Drehung. Und Gott war da.

Oft halten wir an sündigen Dingen fest, so dass das Licht auch oft schwächer wird. Aber das liegt nie daran, dass Gott uns nicht mehr liebt. Er hält seine Arme offen und will uns heilig machen.

Lassen wir es zu, uns von Gott komplett reinigen zu lassen? Sind wir bereit, Gott unsere dunkelsten Sünden abzugeben? ER IST ES WERT. IMMER. Jesus Christus ist es wert, dass wir uns ihm vollkommen mit all unseren Sünden hingeben.

Eure Mia

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

Wie lernt man Vergebung und überwindet Trennungsschmerz, wenn einem das Herz gebrochen wurde?

Vor diese Herausforderung hat Gott mich im letztem Jahr gestellt. Es hätte so wunderbar sein können: kennengelernt, verliebt, auf Beziehungs-Wolke 7 geschwebt. Doch dann kam die Trennung und mit ihr zerbrach mein Herz. In mir machten sich Dunkelheit, der Trennungsschmerz und Verbitterung breit. Aber ich wusste, Gott will, dass ich vergebe. Doch – wie macht man das!?

Auf der STEPS-Konferenz #stepsk19 durfte ich davon erzählen, wie Jesus mich bei meinem Vergebungsprozess gestärkt und verändert hat und wie ich lernen durfte zu vergeben.

An dieser Stelle will ich mich noch einmal ganz lieb bei STEPS für diese Möglichkeit bedanken. (Auch wenn ich unglaublich aufgeregt war, vor 1.500 Leuten zu sprechen.) Ihr habt mich sehr ermutigt, weil ich sehen durfte, dass Gott kein Leid verschwendet, sondern zum Trost und zur Ermutigung gebraucht! Oder wie Lukas Herbst es ausgedrückt hat: „Dein wunder Punkt kann Gottes Wunderpunkt werden.“

Es war mir eine große Freude, Zeugnis geben zu dürfen, weil ich heute Gottes Plan hinter all dem sehe – den Schmerzen des letzten Jahres, den Tränen, den tiefen Abgründen, dem Verlassen-Fühlen und Aufgeben-Wollen, dem Sinn-Suchen und Gott-Finden. Und ich bin Jesus dankbar, dass er mit mir diesen Weg gegangen ist. ♥️

Weil sich diese Ereignisse nun zum ersten Mal jähren, möchte ich euch in den nächsten Wochen mit in meine Geschichte nehmen und verstärkt über Vergebung, Liebeskummer, Schmerz, Zweifel und Leid schreiben. Es gibt Phasen, da fühlt man sich von Gott unverstanden und allein, aber ich sage euch eines: Er ist immer mit euch. ♥

Mehr zum Thema „Vergebung“ könnt ihr in meinem Artikel lesen. :)

 

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

„In dir bist du schlimmer als du jemals geglaubt hast – in Christus bist du geliebter als du jemals gehofft hast.”⠀

Ich glaube, die Liebe Gottes ist manchmal schwer zu erfassen – vor allem im Alltag scheint sie schwer greifbar zu sein. Wie zeigt sich diese Liebe?

Ich glaube zudem, dass wir, bevor wir die Liebe sehen können, unseren Blick für etwas anderes schärfen müssen: Wie schlimm wir selbst sind. Das mag amüsant oder aber dramatisch klingen, aber ich meine es ernst. Lasst uns einmal unsere rosaroten Brillen abziehen und einen Selbstcheck machen.

Was ich an mir entdecke? Entgegen der populären Meinung unserer Gesellschaft stelle ich fest: Ich bin nicht gut mit meinen Ecken und Kanten. Ich bin ein Mensch voller Fehler und Sünden. Und je genauer ich hinschaue, desto mehr merke ich, wie schlimm ich bin.

Solange ich noch auf andere schaue, habe ich das Gefühl, gut zu sein. Besonders engagiert, besonders fröhlich, besonders hilfsbereit. Doch in Wahrheit ist das nichts als menschenverachtende Egomanie und selbstgerechter Stolz, der aus mir spricht.

Meine Hoffnung ist aber, dass ich so schlimm und doch gleichzeitig von dem einzig guten Gott geliebt bin. Er schenkt mir Hoffnung, weil ich mir seine Liebe nicht verdienen kann. Eben weil es ein Geschenk ist – ein ewiges Geschenk.

Und über diese Liebe, die sich am Kreuz durch Jesu Tod zeigt, jubelt mein Herz voll Freude. ❤️

„Aber Gott hat seine Liebe zu uns dadurch bewiesen, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.“ (Römer‬ ‭5,8‬)

„Die Gnade unseres Herrn hat mich förmlich überschüttet. Er hat mir einen Glauben und eine Liebe geschenkt, wie nur Jesus Christus sie geben kann. Ja, diese Botschaft ist absolut zuverlässig und verdient unser volles Vertrauen: »Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um Sünder zu retten.« Ich war der schlimmste von ihnen.“ (1. Timotheus‬ ‭1,14-15‬)