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„Warum vergleichst du dich, mein Kind?“

Ich glaube, genau das würde Gott uns sagen, wenn wir auf andere schauen und sie um ihre Position und ihre Gaben beneiden.

„Warum?“

Ja, das ist eine gute Frage, denn wir profitieren nicht davon, wenn wir uns vergleichen. Es säht hingegen nur Bitterkeit, Zweifel und Sorge in unsere Herzen. Doch ich habe am Wochenende wieder merken müssen, warum ich mich so schnell darin verfange: Ich schaue nur auf mich.

Ich vergesse, dass ein liebender Vater, ein barmherziger Schöpfer, über mir steht. So sehr ich auch versuche und mit anderen mithalten möchte, ich könnte aus eigener Kraft niemals etwas dafür tun, dass Gott mich mehr liebt. Denn seine Liebe zu mir kommt von ihm. Er hat mich zuerst geliebt!

Darum ist es Quatsch, neidisch nach rechts und links zu schauen. Das durfte ich auch durch das Gleichnis mit den anvertrauten Talenten (Mt 25) neu lernen, für das mir am Wochende mein Blick geöffnet wurde.

Ich war bislang immer darauf fokussiert, möglichst viel aus den mir anvertrauten Talenten zu machen und sie nicht zu vergraben. Doch ich habe nie (!) darauf geachtet, dass der König bewusst nur eine bestimmte Menge Talente an seine Verwalter vergibt.

Ich durfte erkennen: Ich bekomme von Gott genau die Position und die Gaben, die er mir geben will. Und ich darf damit – mit diesem Startkapital – einfach beginnen zu dienen, ohne mich vergleichen zu müssen. Weil er ein guter Gott ist. #mindblown

Ich hoffe, ihr seid davon ebenso ermutigt wie ich!

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In meinem Berufungs-Workshop am vergangenen Wochenende habe ich mit den Mädels unter anderem auch über Geistesgaben und Talente gesprochen und wie Gott sie gebraucht. Ein wichtiger Punkt, den ich den Mädels mitgegeben habe, ist, dass wir Gaben auch für uns selbst zur Ermutigung einsetzen dürfen. Das lesen wir in 1. Korinther 14,4:

„Wenn jemand in anderen Sprachen redet, wird er selbst dadurch im Glauben gestärkt; doch wer prophetisch redet, der stärkt die ganze Gemeinde.“

Die Gaben dienen in erster Linie dazu, für die Gemeinde und zur Ehre des Herrn eingesetzt zu werden. Aber (und nun wird es interessant) in zweiter Linie sagt die Bibel, dass uns die von Gott geschenkten Begabungen auch zur eigenen Ermutigung dienen. Daher mein Rat für dich: Nutze deine Gaben! Sei es das kreative Erleben des Wortes Gottes beim Bibel Journaling oder das Beten in Sprachen oder das Lobpreisen und Musizieren.

Zudem ist genau das ein wichtiger Schlüsselfaktor, wie Gott unsere Herzen nach großem Leid heilen kann. Indem er uns durch den Einsatz unserer Gaben erfüllt. Darüber habe ich auch mit Kati Siemens in ihrem Podcast gesprochen. In der Bonus-Folge des Podcasts kannst du hören, worum genau es ging.

Den Link zum Podcast findest du hier:

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Sei gesegnet!

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