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Die Frage ist, ob wir uns des Überflusses bewusst sind? Um ehrlich zu sein – ich vergesse es sehr oft. In der Hektik des Alltags kommen mir viele Dinge selbstverständlich vor, obwohl sie das genaue Gegenteil sind: pure Gnade. Ich möchte euch heute darum ermutigen, eure Perspektive zu ändern.

David schreibt in Psalm 23:

„Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.“

Davids Becher fließt über – ebenso wie mein Herz. Wie unser aller Herzen. Weil unsere Herzen schon GEFÜLLT sind. Mit der Liebe Gottes durch den Heiligen Geist!

„Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“ (Römer 5,5)

Und diese Erfüllung (diesen Überfluss!) dürfen wir uns immer wieder bewusst machen. Denn nicht nur mein Herz fließt über, sondern ich darf Gottes überfließende Gnade auch ganz real in meinem Leben erfahren.

Das können materielle Dinge sein wie meine Wohnung, mein Auto, mein Arbeitsplatz, aber auch ideelle wie die Beziehungen, die ich pflegen darf.

Und ich merke, dass ich mich in Bezug auf Beziehungen oftmals nicht als eine gute Verwalterin der Gnade Gottes rühmen kann. Gerade in den vergangenen Corona-Monaten habe ich einige Freundschaften vernachlässigt. Doch diese möchte ich neu in meinen Fokus rücken.

Das hat mir Gott dieser Tage gezeigt: Er hat mir vor Augen geführt, mit welch wertvollen Freundschaften und Beziehungen er mich gnädig beschenkt. Freundinnen, die wie Schwestern sind. Meine Jugend und Gemeinde, die mit mir kämpfen und mich ermutigen. Meine lieben Kollegen. Meine Familie.

Lass uns üben, Gottes überfließende Gnade zu sehen und gut zu verwalten. ♥

Gottes Segen dir!

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Bild: rawpixel/freepik

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Gott ist groß. So groß, dass wir ihn in keine unserer auserwählten Schubladen einsortieren können. Seine Eigenschaften sind einfach zu vielfältig, als dass er nur einem Schema entsprechen könnte!

Eine der (wie ich finde) krassesten Eigenschaften Gottes ist seine Treue. Hast du schon mal das Buch Hesekiel gelesen? So erstaunlich!

Gott hatte ja einen Bund mit Abraham geschlossen, in dem er verspricht, Abraham viele Nachkommen zu schenken, aus denen viele Völker entstehen würden. Und Gott will ihr Gott sein und wird ihnen das Land Kanaan schenken. Dabei sagt er auch, dass Abraham ihm treu dienen und so leben soll, wie es Gott gefällt. (1. Mo 17,1-8)

Da der Bund auch für alle Nachkommen Abrahams gilt, sollen diese Gott dementsprechend auch treu dienen und so leben, wie es ihm gefällt. Aber wenn du nur ein paar Kapitel weiter blätterst, merkst du schnell, dass das Volk Israel (die Nachkommen Abrahams, also das Volk Gottes) alles andere als treu gegenüber Gott sind.

Sie beten Götzenstatuen an und lassen Gott, ihren HERRN, dabei völlig links liegen. Und diese Untreue verletzt Gott heftig.

Wenn ich im Buch Hesekiel lese, habe ich manchmal das Gefühl, als wäre diese Situation mit dem Volk Israel nun aus Gottes Perspektive beschrieben. Besonders in Kapitel 16 sieht man, wie DIREKT Sünde, also Untreue gegenüber Gott, GEGEN Gott geht.

In diesem Kapitel wird der Teil des Volkes, der in Jerusalem lebt, mit einer untreuen Ehefrau verglichen. Vielleicht kannst du dir ansatzweise vorstellen wie schmerzhaft Untreue in Liebesbeziehungen ist… Damit vergleicht Gott die Untreue seines Volkes gegenüber ihm.

Wenn du aber dann die letzten Verse des Kapitels (Hes 16,59–63) liest, siehst du: Gott ist trotzdem treu! Vollkommen egal, wie krass das Volk Israel den Bund bricht, indem es untreu ist und sündigt – zu jeder Zeit bleibt Gott treu! Und das gilt noch bis heute …

Hast du Gottes Treue schon einmal selbst erlebt?

Eure Vera ☺️