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Gott lehrt mich derzeit, in den kleinen Dingen treu zu sein und kleiner zu träumen. Darum hat er mich vor ein paar Tagen während des Bibellesens auf einen Vers aufmerksam gemacht:

„Strebt nicht hoch hinaus, sondern lasst euch auch von geringen Dingen in Anspruch nehmen! Haltet euch nicht selbst für klug!“ (Römer 12,16)

Ich habe mich sofort angesprochen gefühlt. Groß träumen und Berufung leben – das ist das, wofür ich eigentlich plädiere und wofür mein Herz schlägt. Und an sich ist es auch richtig und wichtig, sich mit den eigenen Gaben in Gottes Reich zu investieren, groß zu träumen und Berufung zu leben. Schließlich haben wir einen Gott, „der so unendlich viel mehr tun kann, als wir erbitten oder erdenken, und der mit seiner Kraft in uns wirkt.“ (Epheser 3,20)

Dennoch habe ich den starken Eindruck, dass sich in das christliche Träumen weltliche Einflüsse eingeschlichen haben. Höher, schneller, weiter – darauf werden wir getrimmt. Doch obgleich Gott auf der einen Seite David vom Hirten zum König, den Stotterer Mose zu seinem Sprachrohr und Daniel aus der Löwengrube heraus berufen hat, so sagt er uns auf der anderen Seite gleichzeitig:

„Wer in den kleinen Dingen treu ist, ist auch in großen treu; und wer in den kleinen Dingen unzuverlässig ist, ist es auch in den großen.“ (Lukas 16,10)

Gott will Großes mit uns vollbringen – aber ihm ist das Geringgeachtete genauso wichtig. Beispielsweise das Putzen der Gemeinde oder der eigenen Wohnung, Liebe zu Einsamen oder Außenstehenden, Hilfe für Notleidende und Trauernde. Dinge, die man auf dem Weg hoch hinaus schnell übersehen kann.

Hoch hinaus streben nach Gottes Herz geht nämlich nur, wenn die Wurzel stimmt und wir gelernt haben, uns auch für die geringen Dienste mit ganzer Hingabe von Gott gebrauchen zu lassen. Sonst ist unser Streben nur Selbstverwirklichung.

Träumst du klein?

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„Die Entscheidung ist der Anfang allen Weges.“ – Zwoste

Als ich diesen Post am Freitagabend begonnen habe, vorzubereiten, ahnte ich noch nicht, welch eine Bedeutung diesem kleinen Satz im Laufe des Wochenendes noch beigemessen werden wird. Eine Entscheidung – das ist ein Prozess, ein Abwägen von Möglichkeiten, ein Festlegen und Auswählen zwischen mehreren Alternativen. Doch es ist heutzutage ein immer größeres Problem, dass wir Angst davor haben, Entscheidungen zu treffen, uns festzulegen und vielleicht die andere gute Alternative zu verpassen. Wir leiden an FOMO: Fear Of Missing Out. Die Angst, etwas zu verpassen.

Wer mich auch privat kennt oder auch etwas aufmerksamer meine letzten Posts gelesen hat, wird mitbekommen haben, dass Gott mein Leben in den letzten Wochen komplett auf den Kopf gestellt hat. Ich durfte einen wunderbaren Menschen kennenlernen, mich verlieben und mich vor allem beschenkt wissen, dass er ebenso fühlt.
Doch gerade eine Beziehung mit Ewigkeits- & Heiratsabsicht fordert eine Entscheidung. Eine Entscheidung für den anderen Partner. Gegen ach so verlockende Alternativen. Gegen Gefühlsgaukeleien, sondern hin zur Treue.

Versteht mich nicht falsch: Gefühle sind etwas wunderbares – Gott hat sie uns geschenkt, weil sie unser Leben erst so richtig mit Leben und Dynamik füllen. Aber sie können uns auch täuschen. Deshalb vergesst nie: Liebe ist nicht nur ein wohlig-warmes Gefühl, sondern eine Entscheidung. Und ich bin entschieden: Jesus zu folgen und diesem wunderbaren Menschen – überall hin, wenn es nach mir ginge. ♥