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„Ich habe eine Überraschung für dich.“ Diesen Satz las ich an diesem Wochenende nun schon zum zweiten Mal, als ich nachmittags bei meinen Eltern im Garten saß.

„Gott hat eine Überraschung für mich“, sickerte die Erkenntnis langsam von meinem Unterbewusstsein in mein Bewusstsein durch.

„Er hat noch was vor – und ich darf Großes von Gott erwarten und für Großes beten.“

Wisst ihr, meine letzten Tage waren alles andere als einfach. Viele Tränen, viele erkannte Sünden, viele zermürbende Gedanken machten mein Herz schwer.

In meinem Herzen pulsiert die Sehnsucht nach Mehr – nach Ewigkeit, nach Göttlichem, nach Wundersamen. Darum wurde es so betrübt, als ich anfing, die Lüge zu glauben, dass es dabei um mich ginge und allein von mir abhinge.

Doch es ist genau das: eine Lüge. In meinem Leben, in dieser Sehnsucht meines Herzens, geht es um Gott. Mein ganzes Sein strebt nach Gott. Weil ich geschaffen wurde, um Gott Ehre zu bringen.

Und Gott hat mich mit Berufung, Gaben und Werken, die er für mich vorbereitet hat, geschaffen.

Es hängt also nicht von mir ab, sondern allein von Gott. Er wird mir helfen und mich stärken, das zu tun, wozu er mich in die Welt gestellt hat.

Ich muss nur glauben.

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Ich kann mein Leben nicht alleine schaffen. Ich wäre alleine – ohne fremde Hilfe – wirklich aufgeschmissen. Diese unangenehme Erkenntnis ist mir gestern Abend durch drei Ereignisse bewusst geworden:

Gestern Abend habe ich mit meinem Dad einen Termin ausgemacht, damit er mir mit meinem Sondermüll und Elektro-Schrott hilft, weil ich selbst meine Ahnung und Kraft habe, das Zeug zu tragen.

Danach kam ein Kumpel vorbei und hat mir meinen neuen Herd und Backofen angeschlossen. Hätte ich auch never alleine hingekriegt. (Ganz davon ab, dass man das ohne Erfahrung nicht tun sollte.)

Zum Schluss habe ich (nachts um halb 11) beim Kochen bemerkt, dass ich keine Kartoffeln mehr habe. Also bin ich zu einer Familie aus meiner Gemeinde gefahren und habe dort Kartoffeln bekommen.

Drei Mal habe ich gestern Abend merken müssen, dass ich mein Leben nicht alleine schaffe. Ich gebe es ungerne zu, weil ich doch gerne viel lieber Power-Frau als hilfloses Mädchen bin. Doch gleichzeitig habe ich merken dürfen, dass ich mein Leben nicht alleine schaffen muss.

Gott spricht in der Bibel:

„Einer trage des anderen Last.“ (Gal 6,2)

Und ich bin so dankbar, dass mir meine Lasten abgenommen werden und ich nicht auf mich alleine gestellt bin. ♥

Denn for real, Freunde: Alleine würde ich es nicht schaffen. Aber Gott sei Dank, dass er mir Menschen in mein Leben gestellt hat, um meine Lasten zu tragen. ♥

Challenge:

Wer trägt deine Lasten? Bedanke dich bei der Person mal wieder, schreibe der Person direkt und segne sie im Gebet!

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Ein kleiner Reminder für dich, falls du es vergessen haben solltest:

Gott ist allmächtig, er weiß um deine Not, er ist gut und er wird alles zum Besten wenden. Du musst nur STILL SEIN und deine Hoffnung auf IHN setzen.

Psalm 13 aus dem #littlebibleplan von littlefaithblog.com hat mich in der vergangenen Woche unglaublich ermutigt und getröstet inmitten meiner Trauer – zum einen, weil er so sehr zu den vielen anderen Versen gepasst hat, die Gott mit geschenkt hat und zum anderen, weil Gott damit direkt in mein Herz gesprochen hat:

„Wie lange noch muss ich unter tiefer Traurigkeit leiden und den ganzen Tag Kummer in meinem Herzen tragen? […] Doch ich will auf deine Güte vertrauen, von ganzem Herzen will ich jubeln über deine Rettung! Mit meinem Lied will ich dem Herrn danken, weil er mir Gutes erwiesen hat.“ (Psalm 13,3a+6)

Lass dich heute trösten und ermutigen, an Gott festzuhalten in Leid und Not! Blicke nicht auf dich selbst oder auf sich vielleicht ändernde Umstände. Blicke auf Jesus – denn er ist einzig mächtig, dich zu retten. ♥ Er ist mit dir und wird es wieder gut machen – sei nur still, warte geduldig auf sein Eingreifen und hoffe auf ihn!

Gott lädt dich ein, dich von ihm heilen zu lassen. Seine Liebe möchte dich ganz machen. Nimmst du sein Angebot an?

Falls du dich heute für Gottes Heilung entscheidest, möchte ich dir ganz besonders Trost zusprechen:

„Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Er zählt die Zahl der Sterne und nennt sie alle mit Namen.“ (Psalm 147,3–4)

Wenn du diesen Vers als Erinnerungspostkarte zugesendet bekommen möchtest, kannst du mir gerne schreiben – ich sende sie dir kostenlos zu. ♥

Seid gesegnet, Freunde!

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Ich habe Angst. Vielleicht nicht so sehr vor dem Virus selbst. Was mir viel mehr Angst macht, sind die Folgen und Auswirkungen, die diese Pandemie und die grassierende Panik mit sich bringen.

In den letzten Tagen gleichen meine Gefühle einem Drahtseilakt. Mal bin ich total hoffnungsvoll, doch manchmal bahnen sich auch die Tränen ihren Weg an die Oberfläche und ich kann sie nicht zurückhalten – die Angst. Die Angst vor dem Kontrollverlust und nicht zu wissen, was morgen ist. Unwillkürlich beginne ich mich zu sorgen: Was passiert mit unserer Wirtschaft? Was wird aus meinem Job? Bin ich finanziell abgesichert? Was ist, wenn ich jemanden anstecke? Was ist, wenn unser Gesundheitssystem zusammenbricht?

Doch je mehr Raum ich diesen Sorgen gebe, desto lauter werden sie. Ebenso wie die Schuldgefühle in mir, dass ich Gott nicht genug vertraue. Dass alle anderen mehr Hoffnung haben, weil sie das „bessere“ Vertrauen haben.

Doch heute an der Arbeit durfte ich dann ein sehr ermutigendes Gespräch haben:

Jesus spricht zu seinen Jüngern, als er ihnen von der Endzeit und den schrecklichen Geschehnissen erzählt:

„Habt acht, erschreckt nicht.“ (Matthäus 24,6)

Und das sagt er nicht einfach so. Was in den letzten Tagen passiert, ist angsteinflößend – sich zu fürchten, ist die natürliche Reaktion auf diese Umstände. Aber: Jesus wusste von unserer Furcht und spricht uns gerade deshalb zu, dass wir uns nicht fürchten müssen. Weil er alles unter Kontrolle hat.

Dieser Vers hat mich so sehr getröstet, weil mir neu bewusst geworden ist, dass ich sogar mit dieser Angst zum Herrn kommen darf. Er lehnt mich aufgrund meiner Angst nicht ab. Nein, er will meine Sorgen abnehmen:

„Beugt euch also unter die starke Hand Gottes; dann wird er euch erhöhen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Und legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,6–7)

Halleluja! ♥

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Gott will dich nicht zerbrechen – er will dich aufbrechen.

Als ich heute an der Arbeit Musik gehört habe, tauchte in meiner Playlist zufällig das neue Lied von TobyMac auf. „21 years“ – interessanter Titel, dachte ich mir. Doch ich wusste nichts von dem Schicksal, das TobyMac ereilt hatte. Sein ältester Sohn war im vergangenen Herbst mit 21 Jahren an plötzlichem Herzstillstand gestorben. Es traf mich wie ein Schlag. Tränen rannen und rennen immer noch meine Wangen hinunter. TobyMac hatte mir im Herbst 2018 nach dem jähen Ende meiner letzter Beziehung mit seinem Album „The Elements“ so viel Mut zugesprochen, Kraft gegeben und Trost geschenkt. Und nun traf ihn das Leid selbst mit so einer Wucht. Ich weine mit ihm. Was mir bleibt, ist die Frage nach dem Warum.

Ja, warum, Gott? Es ist immer wieder die gleiche Frage, die wir Menschen dir stellen. Und immer wieder erhalten wir eine nicht für unseren Verstand fassbare Antwort: Weil du Gott bist. Und weil du es darfst. Du allein weißt die Gründe und warum es gut für uns ist. Auch wenn wir es nicht verstehen. Auch wenn es sich anfühlt, als ob das Leid und der Schmerz uns in immer heftigeren Wellen zu überrollen scheint.

Aber: Unsere Gefühle können niemals Gottes Zusagen schmälern. Er ist der Vater, der uns liebt. Der sich hingibt und uns ewiges Leben schenkt. An dem kein Leid einfach so und willkürlich vorbeigeht.

Er wünscht sich für unser Leben, dass wir ein Spiegel seiner Herrlichkeit und Heiligkeit werden. Dass wir lieben können wie er geliebt hat. Auch wenn sich Leid anfühlt, als würde Gott uns ZERbrechen, so will er uns AUFbrechen – wie eine Muschel, in der eine wunderschöne Perle schlummert.

„Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“ (Römer 5,5b)

Und damit sie weiterfließen kann, muss Gott unsere Herzen öffnen. ♥

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Bücher und ich – komplizierte Sache. Ich bin eine von denen, die Bücher beginnen, mittendrin stoppen und ein neues beginnen. Und das immer und immer wieder. 🙉 Kurzgesagt: Nur an Weihnachten oder im Urlaub schaffe ich es, Bücher konsequent durchzulesen.

Aber Gott sei Dank hatten wir über Ostern ein paar freie Tage (ist ja quasi wie Urlaub) und ich konnte endlich das Buch „Beziehungsstatus: Ich mag Kekse“ von Rebekka Gohla zu Ende lesen. Das war im Übrigen auch eine coole Fügung Gottes! Ich wollte das Buch gerne haben, habe mir aber in 2019 selbst ein Bücher-Kauf-Verbot erteilt. Witzigerweise hat Rebekka selbst mir im Januar angeboten, es mir zuzusenden, obgleich ich nicht gemerkt habe, dass sie selbst die Autorin ist. 😄 Über diesen Zufall und ihr liebes Geschenk, mit dem sie mich ermutigt hat, habe ich mich sehr gefreut. 😊

Jedenfalls zum Buch: Wer schon lange nicht mehr beim Lesen gelacht hat (egal ob herzhaft, fremdschämend oder schmunzelnd), ist hier genau richtig. Aber nicht nur das. Rebekka geht mit einer herrlichen Offenheit an das Thema „Single-Sein“ heran und zeigt auch sehr eindringlich auf, wo sich vor allem im Gemeinde-Kontext Tücken verstecken. Vor allem in Bezug auf Minderwertigkeit von Singles, Singles als 24/7-Arbeitstiere und den Umgang mit anderen und mit uns selbst. Was ich vor allem mitgenommen habe: Ich darf es mir selbst wert sein, mir auch mal was zu gönnen, Nein zu sagen, einfach die Füße hochzulegen und Zeit mit Gott zu verbringen (oder auch mal die Geschirrspülmaschine zu nutzen statt selbst zu spülen). Das ist vollkommen okay.

Interesse? Rebekka freut sich, weitere Leser zum Schmunzeln bringen und trösten zu können. 😊

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»Oh, the overwhelming, never-ending, reckless love of God. Oh, it chases me down, fights ’til I’m found, leaves the ninety-nine.« (Cory Asbury – Reckless Love)

Ich habe gestern wieder neu über dieses Lied nachdenken müssen. Obwohl ich es schon tausende Male gehört habe, hat Gott mir einen ganz neuen Aspekt seiner Gnade dadurch gezeigt. Was ist, wenn Gottes Liebe so „reckless“ (also überwältigend und auf seine Art und Weise rücksichtslos) ist, dass er mein Leid zulässt, um andere dadurch zu trösten?

In 2. Korinther 1,4-5 lesen wir folgendes: „In allen Schwierigkeiten tröstet [Gott] uns, damit wir andere trösten können. Wenn andere Menschen in Schwierigkeiten geraten, können wir ihnen den gleichen Trost spenden, wie Gott ihn uns geschenkt hat. Ihr dürft darauf vertrauen: Je mehr wir für Christus leiden, desto mehr lässt uns Gott durch Christus Trost zuteil werden.“ Und das gilt nicht nur für Christen! Stellt euch mal vor, Gott lässt euer Leid zu, um Nicht-Christen seinen Trost durch euch zukommen zu lassen. Oder noch krasser: Nicht-Christen lernen durch euren Trost Gott kennen! Wie genial ist das denn!? Ganz ehrlich: Ich will mich in den nächsten Tagen nicht mehr über mein Leid beschweren. Klar, es ist schrecklich und eine grausame Situation. Aber hey, wenn eine Menschenseele bei Gott Trost findet, was kann es dann besseres in diesem Moment geben? – Nichts. Deswegen heißt es jetzt, Zähne zusammenbeißen, auf Gott vertrauen und ausharren. Achja, und natürlich Trost spenden. Also raus in die Welt und Liebe spenden. ♥️