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„Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat.“ (1. Johannes 3,1) ♥

Als Stefanie mich Dienstagabend im Hauskreis gechallenged hat, diesen Monat den Bibelvers aus 1. Johannes 3,1 auswendig zu lernen, habe ich noch nicht im Geringsten ahnen können, wie passend er für den Juli sein und wie sehr er mein Herz bereichern wird.

Ich habe gemerkt, dass Angst oftmals ein unsichtbarer Begleiter meines Alltags nicht. Die Angst, etwas zu verpassen. Die Angst, nicht auszureichen. Die Angst, zu versagen. Die Angst, belächelt zu werden.

Doch ich durfte zwei wertvolle Lektionen in dieser Woche lernen:

1. Ich bin Gottes geliebtes Kind.

Er hat mich schon angenommen durch Jesus, der für mich am Kreuz gestorben ist! ♥ Ich brauche mir keine Liebe der Welt mehr verdienen, weil ich die Liebe des Vaters erhalten habe. Sie ist ausgegossen in mein Herz. Was ich tue, tue ich nicht, um meinen Platz vor Gott zu rechtfertigen, sondern weil er mich dazu berufen hat.

2. Gottes Liebe vertreibt jede Furcht.

„In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei ihm hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht.“ (1. Johannes 4,18)

Muss man dazu mehr sagen? Die Liebe Gottes obsiegt über jede Angst. Denn sie macht uns gewiss, dass Gott für uns ist und in seiner Allmacht gute Pläne für uns hat.

Für mich hat bedeutet diese Erkenntnis das eine unglaubliche Befreiung und Freude! Gleichzeitig wird mir dadurch aber auch das Ausmaß des Privilegs, ein Kind Gottes zu sein, bewusst. Es gibt mir Kraft und Gelassenheit – einen Frieden, den niemand antasten kann. Ich bin mir meiner Stellung vor Gott bewusst und darf meinen Weg gehen. Weil er mich wie ein Vater liebt und führt. ♥

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„Ich werde euer Vater sein, und ihr werdet meine Söhne und Töchter sein. Das sage ich, der Herr, der allmächtige Gott.“ (2. Kor 6,18)

Der Tod von Kobe Bryant und seiner Tochter hat mich echt mitgenommen und in den letzten Tagen sehr beschäftigt. Nicht, weil die Welt „eine Legende verloren hat“, denn es sterben jeden Tag tausende Legenden. Vielmehr hat es mich erschüttert, weil ich mich in seine älteste Tochter hineinversetzt habe.

Bei der Vorstellung, den Vater zu verlieren, zieht sich alles in mir zusammen. Mein Papa ist wie Kobe auch ein „Girls Dad“ – ich habe vier Schwestern. Für mich ist mein Dad jemand, der mir den Rücken stärkt, der hinter mir steht, mich unterstützt und ermutigt, mit dem ich mich stundenlang über Gott und die Welt unterhalten könnte – vor allem über Gott! Mein Papa ist mein bester Freund. Ihn zu verlieren, wäre für mich, als würde man mir den Boden unter den Füßen wegreißen.

Ich brauche diese Gewissheit, dass da jemand ist, der zu mir hält – ich glaube, die brauchen wir alle. Und doch weiß ich: Selbst wenn mein Papa gehen würde, wäre ich nicht allein. Denn ich habe einen anderen Vater, der gleichzeitig der Schöpfer des Universums ist. Und er ist der, der mich immer halten wird, egal, was um mich herum zerbricht. Diesen Vater kann mir niemand nehmen, nicht einmal der Tod. Er wird mich niemals verlassen und mich auf Händen tragen, diese Gewissheit ist fest in mir verankert.

Ich hoffe, dass Kobes Frau und seine älteste Tochter erleben, wie Gott liebt, wie Gott tröstet, wie Gott heilt. Gott kennt unseren Schmerz, er hat schließlich auch seinen Sohn hingegeben. Vater und Schwester zu verlieren – schlimmer geht’s kaum. Aber durch Gott wird jede Wunde geheilt. Man darf sich jederzeit in seine Arme werfen. Ich wünsche Natalia, dass sie nicht an dem Verlust kaputtgeht, sondern erfährt, dass Gott der allerbeste Vater ist.

Eure Jacky