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Wie lernt man Vergebung und überwindet Trennungsschmerz, wenn einem das Herz gebrochen wurde?

Vor diese Herausforderung hat Gott mich im letztem Jahr gestellt. Es hätte so wunderbar sein können: kennengelernt, verliebt, auf Beziehungs-Wolke 7 geschwebt. Doch dann kam die Trennung und mit ihr zerbrach mein Herz. In mir machten sich Dunkelheit, der Trennungsschmerz und Verbitterung breit. Aber ich wusste, Gott will, dass ich vergebe. Doch – wie macht man das!?

Auf der STEPS-Konferenz #stepsk19 durfte ich davon erzählen, wie Jesus mich bei meinem Vergebungsprozess gestärkt und verändert hat und wie ich lernen durfte zu vergeben.

An dieser Stelle will ich mich noch einmal ganz lieb bei STEPS für diese Möglichkeit bedanken. (Auch wenn ich unglaublich aufgeregt war, vor 1.500 Leuten zu sprechen.) Ihr habt mich sehr ermutigt, weil ich sehen durfte, dass Gott kein Leid verschwendet, sondern zum Trost und zur Ermutigung gebraucht! Oder wie Lukas Herbst es ausgedrückt hat: „Dein wunder Punkt kann Gottes Wunderpunkt werden.“

Es war mir eine große Freude, Zeugnis geben zu dürfen, weil ich heute Gottes Plan hinter all dem sehe – den Schmerzen des letzten Jahres, den Tränen, den tiefen Abgründen, dem Verlassen-Fühlen und Aufgeben-Wollen, dem Sinn-Suchen und Gott-Finden. Und ich bin Jesus dankbar, dass er mit mir diesen Weg gegangen ist. ♥️

Weil sich diese Ereignisse nun zum ersten Mal jähren, möchte ich euch in den nächsten Wochen mit in meine Geschichte nehmen und verstärkt über Vergebung, Liebeskummer, Schmerz, Zweifel und Leid schreiben. Es gibt Phasen, da fühlt man sich von Gott unverstanden und allein, aber ich sage euch eines: Er ist immer mit euch. ♥

Mehr zum Thema „Vergebung“ könnt ihr in meinem Artikel lesen. :)

 

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„Hi, ich bin Daniela!” :) Heute gibt’s mal einen Post über mich, wie ich Gott kennengelernt habe und was ich mit ihm schon in meinem Leben erleben durfte. Vielleicht haben wir etwas gemeinsam? :)

Inspiriert von den anderen, die am Freitag ebenfalls beim #influencerdayhamburg dabei waren, möchte ich mich heute für alle Neuen vorstellen und auf drei der wichtigsten Aspekte meines Lebens eingehen.

  1. Seit 2011 darf ich nun schon ein Kind Gottes sein und Jesus kennen. Nach 6 Jahren des Mobbings in meiner Schulzeit habe ich durch Facebook und eine aufmerksame Christin (und heutige Freundin) Jesus kennengelernt. Lustigerweise habe ich mich am Geburtstag ihrer Mum bekehrt. :) Dieses Datum werde ich also niemals vergessen.
  2. Ich bin 24 Jahre alt und von Beruf Mediengestalterin, Texterin und Social Medianerin in einer Werbeagentur, bei der ich dank Gottes Führung schon seit bald zwei Jahren arbeiten darf. Auch für meinen ersten Job und die Ausbildung bin ich Gott unheimlich dankbar. :) Rückblickend staune ich einfach nur, wie Gott meine berufliche Laufbahn geführt und teilweise komplett verändert hat und bin sehr dankbar für alle spannenden, aber auch herausfordernden Zeiten.
  3. Ich habe im letzten Jahr gedacht, die Liebe meines Lebens kennengelernt zu haben – doch die Beziehung zerbrach leider. Ebenso wie mein Herz, das nicht schlimmer hätte schmerzen können. Aber nach einer schweren Zeit des Leidens hat Gott mein Herz geheilt, neu geformt und mit seiner Liebe gefüllt. :) Heute – fast genau ein Jahr später – darf ich Frauen ermutigen und mit einem offenerem und weicherem Herzen dienen.

Mein Herzenswunsch ist es, dass andere Menschen und vor allem Frauen durch mich zu Jesus finden, näher an Gottes Herz kommen und dass jeder Mensch erfährt, dass ich Jesus liebe.

Erkennt ihr euch in manchen Aspekten wieder? :) Schreibt mir gerne!

#sinnfluencer #christfluencer #influencerfürgott

Wie warst du, bevor du Gott kennengelernt hast? Wie hat der Glaube an Jesus dich verändert?

Bevor ich in 2011 Christin geworden bin, sah mein Leben komplett anders aus. In meiner Schulzeit wurde ich sechs Jahre lang gemobbt und ausgegrenzt. Damals (zu dem Zeitpunkt war ich 15 Jahre alt) wusste ich noch nichts mit dem Glauben anzufangen und fühlte mich hilflos und verlassen – Schule war wie ein Spießrutenlauf für mich und Freunde hatte ich kaum. Doch Gott hielt seine Hand die ganze Zeit lang schützend über mir, ohne dass es mir bewusst war. Er schenkte mir erst Freunde, die Jesus liebten und mir zeigten, welchen Sinn das Leben hat, und half mir dann zu erkennen, wie groß die Sünde in meinem Leben ist. So kam ich am 18. März 2011 zum Glauben an Jesus Christus.

Aber auch heute – mehr als acht Jahre später – sehe ich Gottes Wirken und Veränderungskraft in meinem Leben. Sogar noch mehr als zuvor. Er formt mein Herz, schenkt mir immer mehr Erkenntnis über ihn und mich und führt mich auf seinen Wegen, um meine Berufung zu leben und seine Gaben für ihn zu gebrauchen.

Ein passendes Lied, welches ich vor einigen Wochen entdeckt habe, ist „Dead Man Walking“ von Jeremy Camp – oder wie ich es zitiere:

„I was a dead woman walking until I was a woman walking with you.”

Das Lied geht mir seit Tagen nicht aus dem Kopf. Es sind aufrüttelnde Worte. Denn bevor ich Jesus kannte, war ich auch innerlich tot. Das Leben machte für mich keinen Sinn – all der Schmerz, all das Leid, wozu sollte ein guter Gott Leid zulassen? Aber Jesus hat meinem Leben Sinn und Ausrichtung gegeben – und vor allem hat er mir Hoffnung, Ziel & Freude geschenkt, die ich nicht mehr missen möchte.

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Was bedeutet es, mit Grazie & Anmut zu blühen? Ich glaube, dahinter steht ein langer Prozess. Es gibt das Sprichwort: „bloom where are you planted“. Gott ist manchmal dieser Gärtner, der uns als zarte Pflanzen in neue Umgebungen pflanzt. Sein Ziel ist es nicht, dass wir dort verdorren, sondern dass wir beginnen, uns unter diesen neuen Umständen voll zu entfalten. Wie eine Blume, die ihren Kopf immer wieder der Sonne hinwendet, damit ihre Blüte aufgehen kann.

Etwas, das diesen Prozess ausmacht, ist oftmals Leid. In leidvollen Zeiten, die wie Regen für uns sind, verbirgt sich immer ein tieferer Sinn. Gott verschwendet keinen Schmerz. Jede Prüfung, die wir durchlaufen, bringt die Möglichkeit mit sich, zu lernen, zu wachsen und zu blühen.

Aber wie sehen Anmut & Grazie als Blüten aus? Die Bibel gibt uns einige zahlreiche Antworten und zeigt verschiedene Facetten davon auf:

„Seid wachsam. Haltet treu an dem fest, was ihr glaubt. Seid mutig und stark. Alles, was ihr tut, soll in Liebe geschehen.“ (1. Kor 16,13–14)

„Gott schätzt besonders den Schmuck, den man nicht sieht, der aber von unvergänglicher Schönheit ist: ein freundliches Herz und ein ruhiger Geist.“ (1. Petr 3,4)

„In Kraft und Würde ist sie gekleidet und lacht dem nächsten Tag zu.“ (Spr 31,25)

„Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch verbannt habe, und betet für sie zu Jahwe! Denn wenn es ihr gut geht, geht es auch euch gut.“ (Jer 29,7)

„Es muss eine Ehre für euch sein, ruhig und besonnen zu leben. Kümmert euch um eure eigenen Angelegenheiten, wie wir euch das gesagt haben, und sorgt selbst für euren Lebensunterhalt, damit ihr auch für Außenstehende als anständige Menschen geltet und niemand zur Last fallt.“ (1. Thess 4,11–12)

DAS bedeutet wahre Anmut & Grazie. Wie sieht deine Blüte aus? Knusprig und verdorrt oder erstrahlt sie im Sonnenlicht?

 

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Eure Daniela

Naja, okay – vielleicht macht der Juli nicht alles neu, aber Gott kann es! 😊 Wie in meinem Jubiläums-Artikel und meiner Umfrage in den Insta-Stories angekündigt, möchte ich mich stärker fokussieren und euch besseren Content liefern – sowohl qualitativ als auch quantitativ. Damit einher geht zum einen eine kleine Auffrischung des Instagram-Impuls-Design, welches mir den Workflow vereinfacht und für euch ansprechend sein soll. Zum anderen darf ich euch in den kommenden Tagen mehr zu den Themen Teamaufbau und Videocontent auf YouTube und IGTV verraten! 😊🙌🏻 Ich freue mich jedenfalls wie Schmitz’ Katze und bin gespannt, was Gott noch so vor hat und wozu er den Blog gebrauchen will.

Heute bin ich erst einmal einfach nur dankbar – dankbar für drei Jahre „ewiglichtkind“ mit Höhen und Tiefen (DSGVO und Hackerangriff lassen grüßen, aber auch starke Anfechtungen und Unmotivation), dankbar für lehrreiche Lebenslektionen in meinem vergangenen Jahr (Trennung, Umzug, Versöhnung), dankbar für wunderbaren, ermutigenden und herausfordernden Austausch mit anderen Menschen (insbesondere auf Instagram). Und vor allem: dankbar für einen Gott, der alles neu macht – auch mein Herz – und der hinter alle dem steht und das möglich macht.

Was würde ich nur ohne Jesus tun? Vermutlich nicht hier sitzen und über ihn schreiben. Viel wahrscheinlicher wäre ich noch immer so in mich gekehrt wie 2010 und hätte extrem mit Menschenfurcht zu kämpfen. Ihr könnt darüber gerne mehr in meinem aktuellen Jubiläums-Artikel lesen. Gott hat aus mir, einer Frau, die kein Selbstwertgefühl hatte, eine Frau gemacht, die sich der eigenen Identität in Christus bewusst ist. Gott hat mir Wert und Sinn gegeben. Er hat mein Herz verändert und geöffnet.

Und darüber jubel ich. Danke, Gott – egal wie schwierig es manchmal sein mag, das Leben mit dir ist schön.

„Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird.“ (Römer 12,2b)

Ich habe Gott mein Herz hingereicht, als ich tief verletzt und verwundet war. Ich habe unter Tränen zu ihm um Hilfe geschrien, dass er mich auffängt und habe mich auf ihn verlassen. Und Gott war treu: Er hat mein Herz in seine starken Hände genommen und Tag für Tag ein Stückchen mehr geheilt. Nun hält er es immer noch in seinen Händen, obgleich die Wunden schon ziemlich gut verheilt bzw. am Heilen sind. Eigentlich könnte die Story hiermit beendet sein …

Doch Gott sei Dank – oder leider!? – geht es noch weiter. Ich merke, dass Gott das nächste Kapitel mit mir beginnen will: Er will mein Herz verändern. Tja, und ich kann ihm mein Herz nun nicht einfach wieder entreißen und sagen: „Nö, Gott, nur heilen. Das war der Deal. Ich will keine Veränderung.“ Also, okay, könnte ich schon. Sollte ich aber nicht. Wer A sagt, muss schließlich auch B sagen.

Ich habe Gott mein Herz zum Heilen hingegeben, also muss ich ihm auch vertrauen, dass er mein Herz zum Besten verändern wird. Egal, wie anstrengend, nervig und unangenehm diese Veränderung wird. (Und das wird sie!) Mein Fleisch will sich nicht verändern, aber mein Geist will. Denn ich will ihm zur Ehre leben. Also Augen zu und durch. Rein ins kalte Wasser, rein ins Abenteuer. Selbst wenn ich nicht kann – Gott kann. ♥

Frage an euch: In welchen Lebensbereichen merkt ihr, dass Gott euch verändern will? Bei mir sind es vor allem Disziplin und die Hingabe für Gott und Menschen.