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Warum ich bis nächste Woche OFFLINE bin.

Die schlechte Nachricht ist: Ich reiche nicht aus. Ich bin nicht genug. Ich habe nicht genug Kraft. So sehr ich auch versuche, allen Ansprüchen gerecht zu werden, ich werde sie nie erfüllen können. Weder gegenüber anderen, noch gegenüber mir selbst oder gegenüber Gott.

Die gute Nachricht ist: Das weiß Gott. Er weiß, dass ich struggle, dass ich versuche, alles unter einen Hut zu bekommen, ihn zu ehren und Menschen lieben, aber dennoch immer wieder versage. Dafür ist er nämlich auf die Welt gekommen. Um für mein Versagen, meine Sünden, am Kreuz zu bezahlen.

Was das im Endeffekt bedeutet? Es gibt eigentlich keine schlechte Nachricht. Ich erinnere mich daran, was ich auf der STEPS-Konferenz mitgenommen habe: Gottes Gnade bewirkt, dass ich für Gott on fire sein kann, WEIL Gott mich liebt – nicht, DAMIT er mich liebt. Wir werden versagen – aber wir leben in der Gnade.

Das ist ein krasses Privileg. Und das möchte ich mir in den nächsten Tagen noch stärker bewusst machen. Ich muss nicht immer nur funktionieren. Ich darf auch zugeben: Hier sind meine Grenzen. Ich kann nicht einen gut recherchierten Artikel über Politik schreiben und zeitgleich 3–4 Stunden am Tag in meinen Dienst und Social Media investieren. Ich kann mich nicht auf ein Thema fokussieren, wenn ich zeitgleich versuche, die drölftausend unbeantworteten Nachrichten bei WhatsApp, Instagram und anderen Netzwerken nachzuholen und mich in andere Themen reinzufuchsen.

Ich setze darum in den nächsten Tagen während meines Urlaubs Prioritäten und werde offline sein. Ich kann nicht alles schaffen und ich muss es auch nicht. Aber was ich in dieser Zeit schaffen kann und will, das möchte ich treu und mit ganzer Hingabe tun.

Darum: Adios! Wir sehen uns – so der Herr will und ich lebe – nächste Woche! ♥

PS: Ihr könnt gerne für mich beten! ♥

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Wer meine Stories in dieser Woche verfolgt hat, wird vermutlich gemerkt haben, dass mein Alltag richtigen 80ies-Vibe bekommen hat. So trifft es sich ganz hervorragend, dass im Hintergrund (während ich diesen Text schreibe) gerade „Forever Young“ von Alphaville dudelt.

„Forever young. I want to be forever young. Do you really want to live forever? Forever young.“

Ohrwurm im Anmarsch. Ich denke, jeder wird die Melodie ad hoc im Kopf haben. Catchy Musik – noch catchigerer Refrain. Vor allem in Anbetracht der Predigt, die ich am Sonntag in meiner Gemeinde hören durfte.

In der Predigt ging es um die Frage, welche Relevanz Gott in unserem Leben hat. Dazu haben wir gemeinsam Bibeltexte aus dem Buch Prediger betrachtet. Lustigerweise ist mir genau der Vers hängen geblieben, der eigentlich gar nicht thematisiert wurde – der einfach meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, weil er so amüsant klang.

Warum schreibt Salomo in Prediger 12,1 darüber, dass wir schon an unseren Schöpfer denken sollen, wenn wir noch jung sind? Ganz einfach: Weil er sich mit den Jahren darüber bewusst geworden ist, wie kurz und nichtig das Leben tatsächlich ist. In 11,10b schreibt Salomo: „Denn Jugend und dunkles Haar sind flüchtig.“ Dass er seine Haare so explizit erwähnt, mag im ersten Moment amüsant klingen, aber im zweiten Moment wird klar: Mit der Fülle und Farbpracht der Haare ist es wie mit der Fülle des Lebens – nimmt dieses ab, kann man sich sicher sein, dass sich die erfüllten Lebensjahre auch dem Ende entgegen neigen.

Und davor warnt er uns. Wir können noch sehr davon davon träumen, „forever young“ zu sein – mit jedem Tag, den wir älter werden, kommen wir der Ewigkeit ein Stück näher. Die Frage ist nur: Wo verbringst du sie? In der Hölle oder im Himmel?

Entscheide dich heute für Jesus und gib ihm dein Leben hin!

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Was passiert schon in EINER MINUTE?

Angefixt durch eine Kollegin habe ich in dieser Woche begonnen, Fynn Kliemann zu hören. Oder viel mehr höre ich seit dieser Woche seine Single „Eine Minute“ auf Dauerschleife. Wer Fynn Kliemann nicht kennt: Er ist junges Multimediatalent (er ist Webdesigner, Unternehmer, Musiker, Autor, Schauspieler und YouTuber zugleich!) und hat nun auch sein zweites Album veröffentlicht.

Aber um Fynn Kliemann soll’s in diesem Post eigentlich gar nicht gehen, sondern um den Text in seinem Song. „Was passiert schon in einer Minute?“ fragt er immer wieder und findet in dem Song unterschiedliche Antworten darauf:

„Ich werd’ ’n bisschen eher sterben, doch ich merk’s nicht.“
„Ich überlege eine Minute, was in ’ner Minute passiert, gefühlt ja nicht viel.“
„Jemand betet für Frieden.“

Fynn selbst sagt dazu: „Was passiert schon in einer Minute? Faktisch alles kann passieren. Es könnte der wichtigste Moment deines Lebens sein, oder die langweiligste Banalität. Alles kann in einer Minute passieren.”

Das hat mich daran erinnert, was David in den Psalmen betet:

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90,12)

Ist uns immer bewusst, wie kostbar die Zeit ist, die wir haben? Wie schnell sie vorbei ist? Und dass es an uns liegt, ob viel oder weniger, relevantes oder banales, böses oder gutes in einer Minute geschieht?

Wir müssen das Leben viel stärker mit Perspektive Ewigkeit leben. Jede Minute, die vergeht, bedeutet, wir sind eine Minute näher am Ziel. Näher am Tod. Näher an der Ewigkeit mit Gott. Aber genauso am Ende unserer Wirkungsmöglichkeiten auf der Welt.

Ich habe keine Angst vor dem Tod – ich habe Angst vor der Zeit davor, vor ungenutzten Chancen.

Deshalb müssen wir die Zeit weise nutzen – damit viele Menschen von Jesus erfahren. Lasst uns jede Minute bedeutungsvoll leben!

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„Mach uns bewusst, wie kurz das Leben ist, damit wir unsere Tage weise nutzen!“ Psalm 90,12

Das Leben ist kurz. Dass es jedoch so kurz ist, stellte ich am Wochenende aufs Neue fest. Während ich zu Besuch bei meinen Verwandten war, die ihren 40. Hochzeitstag feierten, wurde ich sehr melancholisch. Mein Onkel und meinte Tante, die in 1979 heirateten, saßen dieser Tage mit einem Rollstuhl und ihre beiden Hände haltend nebeneinander.

Als mein Onkel meinte, dass er erkannt habe, dass nur eines zählt – und zwar, dass sie sich einander haben und das Leben auskosten, solange sie noch die Zeit miteinander haben – war ein Stein bei mir ins Rollen gekommen. Dieses Wochenende hat so viel in mir aufgewühlt.

Meine Tante leidet seit fast zwei Jahrzehnten an Multiple Sklerose, einer schweren Nervenkrankheit. Wenn ich ihr und meinem Onkel ins Gesicht blicke, merke ich zum einen, was bedingungslose und aufopferungsvolle Liebe ist, und zum anderen, dass das Leben kurz ist.

Noch vor ein paar Jahren haben meine Familie ich jede Gelegenheit genutzt, um die beiden zu besuchen. Wir sind durch den üppigen Garten getollt, waren auf dem Wochenmarkt, haben Fahrradtouren gemacht oder sind einfach mal nach Hamburg gefahren.

Heute geht das alles nicht mehr – meine Verwandten leben mittlerweile woanders und vor allem meine Tante ist körperlich gar nicht mehr in der Lage dazu. Geblieben sind nur die Erinnerungen. Und die Liebe. Wir haben die Jahre gut genutzt und Zeit miteinander verbracht. Wir haben etwas geschaffen, was ewigen Bestand hat.

Mir hat das Wochenende gezeigt, dass ich meine Zeit heutzutage viel oft verschwende. Natürlich ist mir mein Dienst hier wichtig und ich möchte viel für Gott reißen. Aber viel wertvoller ist die Zeit, in denen ich Menschen segnen und sie lieben kann.

Vielleicht willst du das als Ermutigung in die neue Woche mitnehmen: Koste deine Zeit aus und setze „people before plans”.

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„Jedes Ding hat seine Zeit. Das gilt für alles, was unter dem Himmel geschieht. […] Zeit zum Weinen und Zeit zum Lachen, Zeit des Klagens und Zeit des Tanzens, […] Zeit, sich zu umarmen, und Zeit, sich loszulassen, […] Zeit zum Lieben und Zeit zum Hassen.“ (aus Prediger 3,1–8)

Ich habe gut ein Viertel dieses Jahres in den dunkelsten Täler meines Lebens verbracht – ich habe zugelassen, dass mein Herz vergiftet wurde, weil ich meine Kraft in eine ungesunde Beziehung investiert habe. Versteht mich nicht falsch: Es ist gut zu lieben – es gut, richtig zu lieben, nach Gottes Art und Weise, weil wir dazu berufen sind, einander zu lieben. Aber es ist ebenso ein Lebensabschnitt, eine Aufgabe wie jede andere gewesen. Und diese Aufgabe ist erledigt, deshalb ist nun Schluss mit der Trauer. Irgendwann muss es schließlich vorbei sein, also entscheide ich mich nun bewusst dazu, die Zeit des Weinens zu beenden.

Lass dich ermutigen, liebe Schwester in Christus: Gott hat gute Pläne für mich und für dich, er hat etwas soo viel besseres für uns in petto. Ich frage mich selbst: Warum weine ich dann noch!? Jetzt beginnt wieder die Zeit der Freude – Freude darüber, dass Jesus für mich und meine Schuld auf die Welt gekommen ist, Freude darüber, dass ich sein Kind bin, Freude darüber, dass ich diese Freude teilen darf! Halleluja, ich freue mich. Danke, Jesus!

Lasst uns zu Weihnachten Freude teilen! ♥